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Gründung eines Kompetenz-Zentrum „Neuweltkameliden“

am Fachbereich Veterinärmedizin der Justus-Liebig-Universität Gießen

Neuweltkameliden haben sich in den letzten zehn Jahren von „Exoten“ zu regelmäßigen Patienten in der tierärztlichen Praxis entwickelt. Viele Besonderheiten im Körperbau, der Physiologie und der Empfindlichkeit gegenüber Infektionserregern unterscheiden sie von anderen Tierarten wie Ziegen, Schafen und Rindern, so dass für eine optimale tierärztliche Versorgung Spezialwissen notwendig ist. Dies ist oftmals auf verschiedene Stellen verteilt. Um eine Bündelung tierärztlicher Kompetenz auf dem Gebiet der Lama- und Alpakamedizin zu erreichen, haben verschiedene Fachleute das Kompetenzzentrum Neuweltkameliden gegründet:

Dr. Henrik Wagner, Fachtierarzt für Kleine Wiederkäuer (Infektionsmedizin, Bestandsbetreuung, Chirurgie)
Prof. Dr. Dr. habil. Carlos Hermosilla, DVM, DipEVPC, EBVS Veterinary Specialist in Parasitology (Parasitologie)
Prof. Dr. Sabine Tacke, Fachtierärztin für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie, Fachtierärztin für Chirurgie (Anästhesie, Schmerztherapie, Intensivmedizin)
Dr. Nina Thom, Dip ECVD, Fachtierärztin für Innere Erkrankungen der Klein- und Heimtiere (Dermatologie)
Prof. Dr. Axel Wehrend, Dip ECAR, Fachtierarzt für Reproduktionsmedizin (Reproduktionsmedizin, Neugeborenenkunde)
Ziel ist es eine fachtierärztliche Behandlung auf hohem Niveau zu gewährleisten, Fortbildung und Lehre auf dem Gebiet der Neuweltkameliden anzubieten und durch Forschung dieses Gebiet weiterzuentwickeln.

Ansprechpartner für das Kompetenz-Zentrum Neuweltkameliden an der JLU Gießen:
Dr. Henrik Wagner
Klinik für Geburtshilfe, Gynäkologie und Andrologie der Groß- und Kleintiere mit Tierärztlicher Ambulanz, Frankfurter Straße 106, 35392 Gießen
Mail: Henrik.W.Wagner@vetmed.uni-giessen.de
Tel.: 0641/9938703

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Artikel der in der „AlpakaPost“ April 2019

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Artikel der in der „AlpakaPost“ Oktober 2018

VEREIN ZUR FÖRDERUNG DER FORSCHUNG
IM GESUNDHEITSSEKTOR VON LAMAS UND ALPAKAS

Pressetext 03.05.2017

Im Jahr 2016 wurde in Gießen der „Verein zur Förderung der Forschung im Gesundheitssektor von Lamas und Alpakas e.V.“ gegründet. Er ist als gemeinnützig anerkannt.


Vorausgegangen war der Wunsch der verstorbenen Familie Kraft aus Eltville, die Zucht und Haltung von Lamas und Alpakas auch in der Zukunft in deutschsprachigen Ländern zu unterstützen. Dazu führt die Satzung im Detail u.a. Folgendes aus: Der Verein fördert Forschungsprojekte, die dem wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn in den Bereichen Tiergesundheit und Zucht dienen ebenso wie die Verbreitung von Forschungsergebnissen und Veröffentlichungen in diesem Bereich. Darunter fallen auch die Durchführung von wissenschaftlichen Fachkonferenzen und –tagungen, Weiter- und Fortbildungsveranstaltungen sowie die Vergabe von Preisen für herausragende Leistungen in Wissenschaft und Forschung auf den Gebieten Tiergesundheit und Zucht.


Gründungsmitglieder des neuen Vereins sind: René Fröhlich (Vorsitzender); Prof. Dr. Georg Erhardt (stellvertr. Vorsitzender); Walter Egen (Kassenwart); Dr. Claudia Schulz (Schriftführerin); Dr. Christine Lendl; Dr. Michael Trah; Siegfried Russ; Annette Gauly; Dr. Anna Stölzl; Dr. Henrik Wagner; Dr. Ralph Kobera.


Sitz des Vereins ist Kronberg im Taunus. In Gießen fand am 28.4.2017 die erste ordentliche Mitgliederversammlung statt. Bei dieser Hauptversammlung wurden die Weichen für die Umsetzung des Vereinszwecks gestellt.


Im Wesentlichen wurden drei Förderbereiche beschlossen und Gelder bereitgestellt:

- Förderung wissenschaftlicher Projekte

- Förderung von Weiterbildungsmaßnahmen für Tierärzte und Tierhalter

- Vergabe von „Lydia und Konrad Kraft Preisen“


Aussagefähige Förderanträge mit Ausführungen u.a. zu den Zielen, Finanzierungsvolumen und Zeitplan können von Institutionen, Vereinen und Privatpersonen ab sofort an die Adresse des Vereins gestellt werden. Die Projektanträge müssen bestimmten Anforderungen genügen. Vorlagen für die Anträge sendet Ider Verein auf Anfrage gerne zu. Über die Vergabe der Fördergelder entscheidet eine fachkundige Jury.


In der Förderperiode 2017 werden erstmals Gelder bereitgestellt. Um das Interesse an den Fördermöglichkeiten zu wecken, hat die Mitgliederversammlung beschlossen einen „Lydia und Konrad Kraft Preis“ in Höhe von 1500€ für Doktorarbeiten die in den letzten drei Jahren (2015-2017) fertiggestellt wurden und einen „Lydia und Konrad Kraft Nachwuchspreis“ in Höhe von 500€ für Dipl.-, BSc-, oder MSc-Arbeiten zu vergeben, die in den Jahren 2015-2017 veröffentlicht wurden. Der Bewerbungsschluss für die Preise ist der 01.02.2018.

Die Preise werden im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung überreicht.


Verein zur Förderung der Forschung im Gesundheitssektor von Lamas und Alpakas e.V.

z.Hd. René Fröhlich, Vorsitzender

Friedrichstraße 30

61476 Kronberg im Taunus

rene-froehlich@t-online.de

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Pressebericht Oktober 2017

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April 2016

ALNC LAMAS Winter 2016-04